Alphabetisierung

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Alphabetisierung in einer fremden Sprache

Das Erlernen einer fremden Sprache gestaltet sich des Öfteren als schwierig, da viele Lernende der lateinischen Schrift nicht mächtig sind bzw. Analphabeten sind. Aufgrund dessen müssen sie gezielt gefördert und Ihnen die Sprache näher gebracht werden. Bei den Analphabeten gibt es drei Typen zu unterscheiden: die primären Analphabeten (Menschen, die über keine Schreib- und Lesekenntnisse verfügen), die Zweitschriftlerner (Menschen, die in einem anderen Schriftsystem alphabetisiert wurden) und die funktionalen Analphabeten (Menschen, die bereits die Schule besucht haben, aber trotzdem nur begrenzt über schriftsprachliche Fähigkeiten verfügen). Alle drei Typen brauchen unterschiedlich lange beim Erwerb der schriftsprachlichen Kompetenzen.

Im Laufe der Zeit haben sich unterschiedliche Methoden zum Schriftspracherwerb im Grundschulwesen etabliert, die auch für erwachsene Analphabeten eingesetzt werden. Ebenfalls wurde in den letzten Jahren das Material zur Alphabetisierung Erwachsener weiterentwickelt. Viele Verlage haben Lehrwerke überarbeitet bzw. neu gestaltet, um den Anforderungen erwachsener Analphabeten gerecht zu werden. Neben guten Lehrwerken ist natürlich auch eine gut vorbereitete und motivierte Lehrkraft nötig, um die Analphabeten zu unterrichten. Vieles, was Kindern spielerisch beigebracht wird, muss an erwachsene Lernende angepasst werden. In diesem Workshop möchten wir die Grundlagen der Alphabetisierung genauer betrachten und Ansätze vermitteln, wie man diese praxisbezogen auf die jeweils spezifische Situation anwenden kann.

Ort: Hörsaal S1|01 A02 (Eingang: Karolinenplatz 5, Lageplan)

Zeit: 06.04.2016, 18.05 Uhr bis 21.35 Uhr

Dozentin: Sandra Sulzer, M.A.