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Lukas Daum

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Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Sprachliche Vermittlung von Wissen, insbesondere Wissen der Physik
  • Multimodale Wissensvermittlung
  • Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben
  • Text- und Varietätenlinguistik

Lehrveranstaltung im Sommersemester 2020

Grundkurs Sprachwissenschaft II

EwAS (Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben) am Fachbereich Maschinenbau unter Prof. Dr.-Ing. Samuel Schabel

Sprechstunde

freitags von 11 bis 12 Uhr, am besten nach vorheriger Vereinbarung

Lehrveranstaltung im Wintersemester 2019/20
  • DaF/DaZ im Selbststudium (mit Prof. Dr. phil. Britta Hufeisen)
  • Schreibförderung an Schulen (mit Prof. Dr. phil. Britta Hufeisen)
  • EwAS (Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben) am Fachbereich Maschinenbau unter Prof. Dr.-Ing. Samuel Schabel

Sommersemester 2019
  • EwAS (Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben) am Fachbereich Maschinenbau unter Prof. Dr.-Ing. Samuel Schabel
  • Grundkurs Sprachwissenschaft 2
  • DaF/DaZ im Selbststudium (mit Prof. Dr. phil. Britta Hufeisen)

Kurzexposé

Physikalische Wissensvermittlung – nicht nur im Schulbuch

In meiner Dissertationsstudie möchte ich Indikatoren für die Qualität von schriftlicher Sprache in einem Prozess der Wissensvermittlung physikalischer (energetischer) Inhalte gegenüber Kindern finden. Diese Sprache der Vermittlung ist besonders komplex, da ihre pragmatisch fundierten Grundwerte, Fachlichkeit und Didaktisierung, zentrale Eigenschaften unterschiedlichen –konfliktären – Anspruchs sind. Diese Dialektik gilt es zu differenzieren. Die Qualitätsindikatoren sollen dabei einerseits pragmavariationslinguistisch, funktionalstilistisch kategorisiert und fundiert sein, andererseits als konkrete Erscheinungen des Textes benannt werden können. Das Korpus soll kontrastiv aus schulischen und außerschulischen Bildungskontexten aufgestellt sein – Angebote der externen Wissenschaftskommunikation für Kinder stellen einen außerschulischen Bildungskontext dar.

Sowohl außer- als innerschulische Texte sind sehr stark typografisch, grafisch und symbolisch unterstützt. Diese Unterstützung soll im Modell der Vermittlungssprache abgebildet und pragmalinguistisch hinterfragt werden. Gloning (2010) stellt insbesondere die multimodale Gestaltung von Informationsmedien für Kinder als Desiderat heraus. Konkret müssen Anforderungen an multimodale Textgestaltung mit der didaktischen Anforderungen, z.B. der Textverständlichkeit, verknüpft werden: Modelle zur Anknüpfung bieten Sauer (1997) oder Bucher (2011).

Die Arbeit kann an zahlreiche Ergebnisse der Verständlichkeits-, Fachsprach- oder Lehrwerkforschung anknüpfen. Die Synthese derer zum notwendig neuen Konstrukt der Vermittlungssprache erfordert eine Systematik, die Spracherscheinungen als Konsequenz der Varietät datenreduzierend darstellt. Einen Vorschlag für eine Systematik, die dies leisten kann, haben Czicza und Hennig (2011) zur Beschreibung von Wissenschaftskommunikation entwickelt – diese soll für Kommunikation Wissensvermittlung angepasst werden.

Literatur

Bucher, Hans Jürgen (2011): Multimodales Verstehen oder Rezeption als Interaktion: Theoretische und empirische Grundlagen einer systematischen Analyse der Multimodalitat. In: Diekmannshenke et al. (Hg.): Bildlinguistik. Berlin, S. 123–156.

Czicza, Daniel; Hennig, Mathilde (2011): Zur Pragmatik und Grammatik der Wissenschaftskommunikation. Ein Modellierungsvorschlag. In: Fachsprache XXXIII (1-2), S. 36–60.

Gloning, Thomas (2010): Informationsmedien für Kinder: Textdesign und multimodales Verstehen. In: Gießener Universitätsblätter.

Sauer, Christoph (1997): Visualisierung inbegriffen. Textüberarbeitung und Umgestaltung. In: Eva-Maria Jakobs und Dagmar Knorr (Hg.): Schreiben in den Wissenschaften. Frankfurt a. M.: Peter Lang, S. 91–106.

Februar 2020 LererInnenforbildung an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Darmstadt Schulische Schreibaufgaben in allen Fächern
März 2020 LererInnenforbildung an der Lichtenbergschule in Darmstadt Schulische Schreibaufgaben in allen Fächern
November 2019
Teilnahme an 4. Innsbrucker Winterschool „Potenziale der Angewandten Linguistik: Externe Wissenschaftskommunikation. Verständlichkeit – Funktionen – Formate – Verantwortung“ mit dem Vortrag Von der Wissenskommunikation zur Wissensvermittlung: Versuch eines Modelltransfers.
Oktober 2020 Lesen lernen Workshop für dieBürgerstiftung Rheinhessen, LeseLernHilfe
2017
Examensarbeit Urban Gardening im städtischen Nachhaltigkeitsdiskurs
Hier abrufbar

beruflicher Werdegang
Seit 2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FG Sprachwissenschaft – Mehrsprachigkeit bei Prof. Dr. Britta Hufeisen
Seit 2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Papierfabrikation und Mechanische Verfahrenstechnik zur Lehre der Veranstaltung Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben, Prof. Dr.-Ing. Samuel Schabel
2017 / 2018 HiWi-Tätigkeit, Prof. Dr. Nina Janich
2016 / 2017 Tutor des Propädeutikums Germanistik, Prof. Dr. Nina Janich
2016 Vorlesungsassistent für Physik für Bauingenieure, Prof. Dr. Rudolf Feile

Ausbildung
2018 Erstes Staatsexamen im Studiengang LaG Deutsch und Physik an der TU Darmstadt mit der Examensarbeit Urban Gardening im städtischen Nachhaltigkeitsdiskurs bei Prof. Dr. Nina Janich
Seit 2019
2017 Zertifizierung zum Schreibberater am Schreibzentrum des TU Darmstadt Sprachenzentrums
2013 Abitur an der Prälat-Diehl-Schule, Groß-Gerau