Bärbel Kühn Dr.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Autonomes Lernen
  • Mehrsprachigkeit
  • Europäisches Sprachenportfolio des Europarats, insbesondere in der Weiterentwicklung zum elektronischen Sprachenportfolio EPOS
  • Fachorientiertes Lernen
  • Interkulturelle Kommunikation
  • Sprachenpolitik

Lehre

2019

  • WS 2019/2020 Lehrveranstaltung an der Goethe-Universität Frankfurt/Main, Germanistik: Neue Heimatliteratur
  • SoSe 2019 Lehrveranstaltung an der Universität Bremen, Germanistik: Neue Heimatliteratur

2018

  • WiSe 2017/18 Lehrveranstaltung an der Universität Graz, Universitätslehrgang Deutsch: „Portfolios und Sprachbiographien“
  • 3.-4. Mai 2018 Workshop (gemeinsam mit Michael Langner und Lusine Fljyan)am Photon Lyceum in Gyumri (Armenien) für das Europäische Sprachenzentrum des Europarats in Graz im Rahmen der Training and Consultancy – Aktivität Electronic European Language Portfolio Supporting local networks in using an electronic European Language Portfolio (Koordination: Bärbel Kühn)

2017

  • März: Goethe-Institut, FEELS- Kurse (Fortbildungsseminar für Ehrenamtliche als LernbegleiterInnen für Geflüchtete)
  • April: Karl-Franzens-Universität Graz, „Portfolios und Sprachbiographien“ (Blockseminar)
  • Juni: London School of Economics (LSE), Sommerkurs Deutsch als Fremdsprache, Workshop zu EPOS (für LSE und Open University als Mitglieder im EPOS-Verbund)
Aufsätze
  • 2019Ehrenamt und Professionalität. Konzept, Anwendung und Perspektiven am Beispiel der FEELS-Kurse des Goethe-instituts. In: Fremdsprachen und Hochschule, H.94, Themenschwerpunkt: Deutsch und andere Sprachen für Geflüchtete, 125–140.
  • 2019
    Sandra Ballweg und Bärbel Kühn (Hg.): Portfolioarbeit im Kontext von Sprachenunterricht. Neue internationale Entwicklungen. Materialien Deutsch als Fremdsprache Band 102. Göttingen: Universitätsverlag 2019
  • 2019
    Fachorientierung von Anfang an – Vorbereitende Überlegungen zu einem Projekt an der Universität Dramstadt. In: Zeitschrift für interkulturellen Sprachunterricht. Jg. 24, Nr. 1 (April 2019)
  • 2018
    Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache. Intercultural German Studies, Herausgegeben von Andrea Bogner, Konrad Ehlich, Ludwig M. Eichinger, Andreas F. Kelletat, Hans-Jürgen Krumm, Willy Michel, Ewald Reuter, Alois Wierlacher; Dokumentation: Barbara Dengel. Iudicium 2016. Rezension in: Informationen Deutsch als Fremdsprache (Info DaF), Band 45, Heft 2-3 (April 2018). De Gruyter (Online hier).
  • 2017
    Die Lernplattform EPOS, in: Zhu, Jianhua / Szurawitzki, Michael / Zhao, Jin (Hg.): Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation. Band 5. Unter Mitarbeit von: Armin Burkhardt, Ulrich Ammon, Sabine Jentges, Bärbel Kühn, Udo Ohm. Peter Lang, Frankfurt a.M.: Peter Lang Edition (= Deutsche Sprachwissenschaft International 25). S. 233-238.
  • 2017
    mit Astrid Buschmann-Göbels: A CEFR-informed e-portfolio in blended learning at a German university. In: O’Dwyer, Fergus / Hunke, Morten / Imig, Alexander / Nagai, Noriko / Schmidt, Maria Gabriela: Critical Constructive Assessment of CEFR-informed Language Teaching in Japan and Beyond: Cambridge: Cambridge University Press, 269-284.
  • 2016
    EPOS – the European e-portfolio of languages In: Language Learning in Higher Education. Journal of the European Confederation of Language Centres in Higher Education (Cercles), Band 6, Heft 2 (Oktober 2016), 335-354.
  • 2015
    mit Michael Langner: Utopia Linguistica – Warum gutes Sprachenlernen einer Utopie bedarf. in: ÖDaF-Mitteilungen 2/2015, 9-31.
  • 2014
    Die institutionsspezifische Sprachenpolitik des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen. In: Hochschulrektorenkonferenz (Hg): Auf internationale Erfolge aufbauen. Beispiele guter Internationalisierungspraxis an deutschen Hochschulen. Bonn, 62-65.

Mitherausgeberin der Tagungsbände der ersten fünf Bremer Symposien, zuletzt:
  • 2017
    mit Claudia Harsch, Hans P. Krings (Hg.): Inhalt und Vielfalt – Neue Herausforderungen für das Sprachenlernen und -lehren an Hochschulen. Erträge des 5. Bremer Symposions. AKS, Fremdsprachen in Lehre und Forschung (FLF) 60.
Literaturwissenschaften
  • 2017
    Kindergeschichte, Spiel und Parabel. Untersuchungen zu kurzen Prosatexten um 1970. Peter Lang, Frankfurt/M., Bern, New York, Paris 1988.
Deutsch als Fremdsprache
  • 1996
    mit Hans-Dieter Dräxler (Hg.): Methodik des Fortgeschrittenenunterrichts, Goethe-Institut München.
Mehrsprachigkeit, Sprachenlernen
  • 2014
    mit Michael Langner, Maria Luisa Perez-Cavana: Zur bildungspolitischen und pädagogischen Aktualität von Lernberatung mit EPOS, der Online-Plattform des Europäischen Sprachenportfolios. In: Annette Berndt & Ruth-Ulrike Deutschmann (Hg.): Sprachlernberatung – Sprachlerncoaching. Franfurt/Main: Peter Lang 2014, 213-234.
  • 2013
    Elektroniczne portfolio jezykowe EPOS i jego misja. In: jezyki : obce w szkole. 03/2013
  • 2012
    mit Maria Luisa Perez-Cavana (Hg.): Perspectives from the European Language Portfolio. London: Routledge.
  • 2011
    mit Michael Langner: Portfolios – ePortfolios – Plattformen. In: Fremdsprache Deutsch 45/2011.
  • 2011
    mit Michael Langner: Lernberatung, Digitale Medien und Europäisches Sprachenportfolio. In: Stefanie Vogler & Sabine Hoffmann (Hg.): Sprachlernberatung für DaF. Berlin: Frank & Timme.
  • 2011
    Eine Pädagogik zur Begleitung von Selbstlernprozessen – Paradox oder Herausforderung? In: Daniela Elsner & Anja Wildemann (Hg.): Sprachen lernen – Sprachen lehren. Perspektiven für die Lehrerbildung in Europa. Frankfurt/M.: Peter Lang.
  • 2009
    mit Claudia Kociucki: Kursevaluation und Unterrichtshospitation als Instrumente des Qualitätsmanagements in Sprachenzentren. In: Axel Polleti (Hg.): Sprachen als akademische Schlüsselkompetenz? Dokumentation der 25. Arbeitstagung 2008, AKS-Verlag Bochum.
  • 2008
    Vom ELP zu EPOS. Das Portfolio der Sprachen in Europa und am Fremdsprachenzentrum der Hochschulen in Bremen, in: Hans P. Krings & Felix Mayer (Hg): Fachkommunikation, Übersetzung und Fremdsprachenunterricht. Forum für Fachsprachen-Forschung. Tübingen: Narr, 481-496
  • 2006
    Einspruch! Kritische Anmerkungen zu Erik Moonens „Skalen und Europidgin“. In: Fremdsprachen und Hochschule (FuH), 78/2006, 26-45.
  • 2002
    Planung und Organisation von Sprachlehrangeboten mit dem Europäischen Referenzrahmen. In: Katzorke, Heidrun (Hg): Fremdsprachen an Hochschulen, Bochum, 110-111.
Auswahl:
Oktober 2019
Workshop Podgorica, Montenegro (gemeinsam mit María Luisa Pérez Cavana) für das Europäische Sprachenzentrum des Europarats in Graz im Rahmen der Training and Consultancy-Aktivität Electronic European Language Portfolio. Supporting loal networks in using an Electronic European Language Portfolio (Koordination Bärbel Kühn)
2019
Bremer Symposium, Sektion 2b: (mit Maria-Luisa Pérez-Cavana): Europäisches Sprachenportfolio und Open Badges: Neue Herausforderungen – neue Antworten.
2018/2019
Europäisches Sprachenzentrum in Graz, training and consultancy for member states:
Supporting local networks in using an electronic European Language Portfolio (Koordination: Bärbel Kühn)
-> 2018, Workshop gemeinsam mit Michael Langner in Gyumri, Armenien
-> Oktober 2019 (geplant), Workshop gemeinsam mit Maria-Luisa Pérez Cavana in Montenegro
Oktober 2017
für das Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration (ZIS Bremen) in der Stadtbibliothek Bremen: Mehrsprachigkeit und Integration. Wie kann das zusammen gehen? (18.10.2017)
März 2017
Tag der Muttersprachen Bremen, Vorleseworkshop des Sprachenrates Bremen in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen: Kindergeschichten in 15 Sprachen.
Februar 2017
6. Bremer Symposion, Laudatio für die Gewinnerin des Bremer Forschungspreises 2017 Alexandra Aberle: Zur ‚reproduktiven‘ Wissenschaftskultur chinesischer Studierender an deutschen Hochschulen – am Beispiel akademischer Textsorten in Deutsch als Fremdsprache.
September 2016
Geflüchtete, Forschungsfragen und Forschungsthemen – Fachsprachen von Anfang an. Koblenz, Workshop auf der Vorkonferenz zur GAL-Jahrestagung.
Juli 2016
Bayrischer Volkshochschulverband, Herrsching, Vortrag: Sprachen lernen, lehren und beurteilen. Trends und Innovationen und die Bedeutung des Europäischen Sprachenzentrums des Europarates.
April 2016
mit Jürgen Friedrich: Supporting local networks in using an e-Portfolio: ECML-Training and Consultancy Workshop, Vilnius (Litauen).
März 2016
Past and Future of CEFR/CEF Language Learning in Europe: zwei Workshops, Osaka und Kochi (Japan).
November 2015
Sprache und Kultur in Fremdsprachenunterricht: Vortrag auf der Jahrestagung des Norddeutschen Lektorenverbands, Sektion der SprachenlektorInnen in Wildau.
August 2015
Die Lernplattform EPOS: Vortrag und Sektionsleitung auf dem IVG-Kongress Shanghai (China).
Januar 2015
EPOS: ein e-Portfolio: Vortrag am Zentrum für Hochschuldidaktik des Freistaats Bayern, Ingolstadt.
Dezember 2014
Was leistet eine institutionelle Sprachenpolitik? Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Bonn.

Studium
Germanistik/Sozialwissenschaften an den Universitäten Frankfurt/M., Bochum und Münster, Erstes und Zweites Staatsexamen. 1986 Promotion im Bereich Deutsche Literaturwissenschaften.

Beruflicher Werdegang
Nach Honorar- und Lehraufträgen an Volkshochschulen, den Goethe-Instituten Helsinki und Frankfurt/M. und der Universität Frankfurt für DaF und Politische Bildung Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache und Projektreferentin an den Goethe Instituten Frankfurt/Main und München (Zentralverwaltung). Mitherausgeberin des Handbuchs „Methodik des Fortgeschrittenenunterrichts“ (Goethe-Institut 1995). Von 1996 bis 1999 abgeordnet vom Goethe-Institut als Lehrerin und Abteilungsleiterin des Bereiches Deutsch als Fremdsprache im Fremdsprachenzentrum der vier Hochschulen im Land Bremen (FZHB).
1999 bis 2015 Geschäftsführerin des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen. Seit 2009 Vorsitzende des Sprachenrates Bremen. In beiden Funktionen Engagement in der Förderung von Mehrsprachigkeit, der Entwicklung von Konzepten zum autonomen Sprachenlernen mit digitalen Medien, insbesondere mit der ePlattform EPOS, gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schule Bremen, der Volkshochschule Bremen und den drei in ansässigen europäischen Kulturinstituten. Seit Dezember 2015 freie Mitarbeiterin am Goethe-Instituten und an europäischen Hochschulen. Mitkoordinatorin des EPOS-Verbundes

Europäische Sprachenpolitik
Seit 2012 im Europäischen Sprachenzentrum des Europarats in Graz (ECML) Koordinatorin des Angebots Training and consultancy for member states im Bereich „Supporting local networks of users of the European Language Portfolio through an E-Platform“.

Ehrung
Französisches Bildungsministerium: Chevalier dans l'Ordre des Palmes académiques, 1. März 2011